Schülerinnen und Schüler sehen nur freie Zeiten. Outdrive berechnet diese so: Zuerst öffnet die Verfügbarkeit ein Fenster. Danach fallen Termine, Kurse und blockierende Kalendertermine heraus. Ausnahmen und Buchungsregeln können das zusätzlich einschränken.
So entsteht ein buchbarer Slot
Merken Sie sich diese Reihenfolge. Dann wird klar, warum etwas buchbar ist oder nicht.
1. Verfügbarkeit öffnet das Fenster
Die wöchentliche Verfügbarkeit pro Fahrlehrer legt fest, in welchen Stunden grundsätzlich gebucht werden darf. Ohne passende Verfügbarkeit gibt es keine Slots. Einrichten unter Mehr → Einstellungen → Schüler-Plattform → Verfügbarkeitszeiten verwalten.
2. Termine und Kalender schneiden heraus
Alles, was Sie in dieser Zeit schon belegt: Lektionen, Prüfungen, private Termine, Kurse und Termine aus Kalendern mit «Verfügbarkeit blockieren». Auch offene Buchungsanfragen belegen die Zeit.
3. Feinjustierung
Mit einer Verfügbarkeits-Ausnahme ändern Sie einzelne Tage. In den Buchungseinstellungen gelten für alle: früheste/späteste Buchung und Pausenzeit. Genehmigte Ferien und Absenzen sperren die Onlinebuchung automatisch – ganzer Tag, mehrere Tage, Vormittag, Nachmittag oder ein freier Zeitraum. Offene Ferienanträge tun das noch nicht.
So stellen Sie es in der App ein
Drei Schritte mit Screenshots: wöchentliche Zeiten, Buchungsmodus, und was Schülerinnen und Schüler dann sehen können.
1
Wöchentliche Verfügbarkeit setzen
Mehr → Einstellungen → Schüler-Plattform → «Verfügbarkeitszeiten verwalten» → Fahrlehrer wählen. Pro Wochentag festlegen, wann online gebucht werden darf.
2
Buchungsmodus einschalten
Im Kalender oben links das Zahnrad öffnen. Unter Schüler-Plattform «Buchungsmodus aktivieren» einschalten. Dann sehen Sie im Kalender die buchbaren Zeiten und können Ausnahmen anlegen.
3
Buchbare Zeiten im Kalender prüfen
Mit aktivem Buchungsmodus zeigt die Wochenansicht, welche Zeiten noch frei und online buchbar sind. Über «+» legen Sie eine Verfügbarkeits-Ausnahme an (verfügbar oder nicht verfügbar).
Welche Lösung passt wann?
Wählen Sie nach Situation. Oft brauchen Sie mehrere Varianten parallel.
Immer dieselben Arbeitszeiten
Nutzen Sie die wöchentliche Verfügbarkeit (z. B. Mo–Fr 8–17 Uhr). Weg: Mehr → Einstellungen → Schüler-Plattform → Verfügbarkeitszeiten verwalten → Fahrlehrer wählen. Nur innerhalb dieses Fensters erscheinen Slots.
Nur an einem Tag anders
Nutzen Sie eine Verfügbarkeits-Ausnahme: früher Schluss, Vorlauf vor einem Kurs, oder extra verfügbar. Gilt einmalig für den gewählten Zeitraum. Am einfachsten im Buchungsmodus anlegen.
Lektion, Prüfung oder privater Termin
Tragen Sie den Termin in Outdrive ein und weisen Sie sich selbst zu. Genau diese Zeit ist dann nicht mehr buchbar.
Ein echter Kurs (VKU, Nothelfer, …)
Legen Sie den Kurs in Outdrive an und weisen Sie sich der Session zu. Die Session-Zeit blockiert die Onlinebuchung. Für Vorbereitung vor dem Kurs zusätzlich eine Ausnahme oder einen blockierenden Termin setzen.
Termin aus Google, Outlook oder iCloud soll blockieren
Legen Sie den Termin in einem Kalender ab, bei dem in Outdrive «Verfügbarkeit blockieren» eingeschaltet ist (Kalender in der Liste öffnen und Einstellung prüfen). Viele Schulen: Arbeitskalender blockiert, Privatkalender nicht.
Termin nur zur Info, ohne zu sperren
Nutzen Sie einen Kalender mit ausgeschalteter Blockierung (z. B. privat oder Familie). Der Termin erscheint im Outdrive-Kalender, bleibt aber online buchbar.
Häufige Fragen
Kurz und praxisnah zu den häufigsten Unklarheiten.
Wie lege ich eine Verfügbarkeits-Ausnahme an?
Kalender öffnen → Zahnrad → «Buchungsmodus aktivieren». Danach über «+» oder Tippen auf den Zeitraum «Verfügbarkeits-Ausnahme» wählen und einstellen, ob der Zeitraum verfügbar oder nicht verfügbar sein soll. Die wöchentliche Basis stellen Sie unter Mehr → Einstellungen → Schüler-Plattform → Verfügbarkeitszeiten verwalten ein.
Wie trenne ich blockierende und nicht-blockierende Termine?
Mit getrennten Kalendern. Pro Kalender stellen Sie in Outdrive ein, ob er die Verfügbarkeit blockiert. Termine, die sperren sollen, gehören in den blockierenden Kalender. Termine nur zur Ansicht in den anderen. Sie entscheiden also über die Kalenderwahl, nicht über Busy/Frei in Google oder Outlook.
Reicht «Besetzt» in Google oder Outlook?
Nein. Outdrive liest den Busy/Frei-Status einzelner Termine nicht. Entscheidend ist nur: In welchem verbundenen Kalender liegt der Termin, und blockiert dieser Kalender die Verfügbarkeit?
Blockiert ein Kurs die Onlinebuchung?
Ja, wenn der Kurs in Outdrive erfasst ist und Sie der Session zugewiesen sind. Nur die Session-Zeit ist gesperrt. Drei Stunden Vorbereitung davor brauchen zusätzlich eine Verfügbarkeits-Ausnahme oder einen blockierenden Termin.
Was ist «Früheste Buchung» in den Buchungseinstellungen?
Damit legen Sie fest, wie viele Stunden im Voraus ab jetzt gebucht werden darf (z. B. frühestens in 2 Stunden). Das ist etwas anderes als Vorlauf vor einem bestimmten Kurs. Für «vor dem Kurs am Donnerstag frei halten» nutzen Sie eine Verfügbarkeits-Ausnahme.
Was ist die Pausenzeit?
Die Pausenzeit gilt vor allem nach Outdrive-Terminen und zwischen angebotenen Slots. Sie ersetzt keine Vorbereitung vor einem Kurs und keine Verfügbarkeits-Ausnahme.
Was ist mit Ferien und Absenzen?
Genehmigte Ferien und Absenzen sperren die Onlinebuchung automatisch: ganzer Tag, mehrere Tage, Vormittag, Nachmittag oder ein Zeitraum von z. B. 1–2 Stunden. Offene Ferienanträge tun das noch nicht. Kürzere Fenster können Sie auch als Verfügbarkeits-Ausnahme setzen.
Empfohlene Reihenfolge: Wöchentliche Verfügbarkeit setzen. Lektionen und echte Kurse in Outdrive führen. Externe Blocker in einen eigenen Kalender mit «Verfügbarkeit blockieren» legen. Einmalige Sonderfälle mit Verfügbarkeits-Ausnahmen lösen.